Geboren in Baden bei Zürich in der Schweiz, begann ihre künstlerische Tätigkeit nach Abschluss des Schweizer Handelsdiploms 1996/97 als Kostümassistentin an der Bayerischen Staatsoper München.

Mit Beginn der Spielzeit 1997/98 wurde ihr am selben Haus die Leitung der Abteilung für Kunstgewerbe übertragen. Seit Sommer 1999 ist sie als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Für die Tiroler Festspiele Erl übernahm sie 2001 den Aufbau und die Leitung der Kostümabteilung und entwirft seither auch für alle szenischen Produktionen der Tiroler Festspiele die Kostüme.

Während ihrer Zeit an der Staatsoper München betreute sie unter anderem Produktionen von Claire Mitchell („Anna Bolena“), Wolfgang Gussmann („Idomeneo“), Gottfried Pilz („Schlachthof 5“, UA), Anthony McDonald („Ariadne auf Naxos“), Chloè Obolensky („Venus und Adonis“, UA), Jürgen Rose ( „Die Verkaufte Braut“, „Figaro“, „Kameliendame“), Herbert Wernicke („Elektra“), Reinhard Heinrich („Macbeth“), Buki Shiff („Poppea“), Andrea Schmitt-Futterer („Was ihr wollt“, UA).

Eigene Produktionen waren: „Mo-zart? Moz-art?“, „Die sieben Todsünden“, „Gershwin why not?“ am Kurtheater Baden/Schweiz, „Another waste land“ mit dem Suriel Tanztheater im Theater Claque in Baden/Schweiz, „Rusalka“ am Landestheater Detmold, „La Cenerentola“ am Saarländischem Staatstheater Saarbrücken, „Corpo e Anima“ bei den Königsfelder Festspielen/Schweiz mit dem Schweizer Kammerballett, „Wiener Blut“ beim 1. Frankfurter Operettenfrühling. Mit der Saison 1999/2000 begann eine enge Zusammenarbeit mit Marianne Glittenberg und Eva Dessecker am Opernhaus Zürich, wo sie bei den Opern „Lulu“, „Il ritorno d’Ulisse in patria“, „Idomeneo“ und „Die tote Stadt“ gestaltend mitarbeitete.

Weitere Projekte waren: „Königin von Saba“ August 2004 bei den Königsfelder Festspielen/Schweizer Kammerballett, November 2004 das Ballett „Mov(i)mento“ am Landestheater Linz, „Die Fledermaus“ und „Capriccio“ am Teatro Comunale Bozen Winter 2004/2005 und im Frühjahr 2005 „Guntram“ am Teatro Massimo Bellini in Catania.

Mit dem Choreographen Jörg Mannes hat sich eine enge Zusammenarbeit entwickelt. So stattete Lenka Radecky für ihn in Linz in der Saison 2005/2006 „Romeo und Julia“ aus und wird in der nächsten Saison mit ihm ein Moliere-Ballett für das Staatstheater Hannover und einen Ballettabend nach Shakespeares „Der Sturm“ für das Ballett der Bayerischen Staatsoper erarbeiten.