Statement Jänner 2013
Die Kostüme der Passion im Jahre 2008 sollen die neue Passion 2013 durch kleine Veränderungen der Farben und Formen in das neue Konzept überführen. Das Kostümbild soll immer im Besten Sinne die dramatische Handlung auf der Bühne begleiten nie aber im Vordergrund agieren. Die Passion bietet eine unvergleichliche Plattform durch die vielen Mitwirkenden, dass die Kostüme unterstützend die Bilder auf der Bühne mit formen und mit gestalten.

Neues Konzept in „altem Gewande“! Trotz des neuen Konzeptes in allen
Bereichen der Passion 2013 wird das Kostümbild im historischen Gewande bleiben,
mit neuen Farbakzenten und überarbeiteten modernen Einflüssen.

Lebenslauf
Lenka Radecky begann ihre künstlerische Tätigkeit als Kostümassistentin an der Bayerischen Staatsoper München, wo ihr ab der Spielzeit 1997/98 die Leitung der Abteilung für Kunstgewerbe übertragen wurde. In dieser Funktion arbeitete sie u.a. mit Kostümbildnern wie Jürgen Rose, Herbert Wernicke, Buki Shiff, Reinhard Heinrich, Gottfried Pilz, Andrea Schmitt-Futterer und Anthony Mc Donald zusammen.

Seit 1998 ist sie als freischaffende Kostümbildnerin tätig.

Produktionen im Bereich der Oper waren u.a. Rusalka (Landestheater Detmold), La Cenerentola (Staatstheater Saarbrücken), Guntram (Teatro Bellini Catania) und WienerBlut (Alte Oper Frankfurt).

2001 übernahm sie die Leitung der saisonalen Kostümabteilung der Tiroler Festspiele Erl, die seit September 2007 als Kostümmanufaktur der Tiroler Festspiele Erl zu einem ganzjährigen Betrieb umgewandelt wurde. In deren Rahmen entwarf sie die gesamten Kostüme aller Produktionen der Tiroler Festspiele Erl, u.a. den Ring der Nibelungen,Tristan und Isolde, Parsifal, Elektra, Fidelio, Die Meistersinger von Nürnberg, Die Zauberflöte, Der fliegende Holländer, Tannhäuser sowie Die Fledermaus.

Lenka Radecky wirkte in den letzten Jahren auch an zahlreichen Ballettproduktionen mit. So zeichnet sie seit 2000 verantwortlich für die Kostüme bei den Königsfelder Festspielen mit dem Schweizer Kammerballett unter der künstlerischen Leitung von Jean Deroc und Peter Siegwart.

Mit dem Choreographen Jörg Mannes verbindet sie seit 2003 eine konstante Zusammenarbeit. Es entstanden Movimenti (2004) und Romeo und Julia (2006) am Landestheater Linz sowie für die Staatsoper Hannover Molière (2006), Romeo und Julia(2007), Beethoven4 (2007), Pulcinella/Stabat Mater (2008), Cinderella (2008). An der Bayerischen Staatsoper entstand im Dezember 2007 das Ballett Shakespeares  Der Sturm und 2010 ein Ballettabend zu verschiedenen Kompositionen von Maurice Ravel.

Für eines der bedeutendsten Passionsspiele Europas in Erl/Österreich 2008,  wurde ihr die Neugestaltung von über 600 Kostümen übertragen.