Statement Jänner 2013
Als im Jahr 2011 der Vorstand der Erler Passionsspiele an mich herantrat und mich für den „Totentanz“ von Alois Lippl, in der Erler Pfarrkirche, angergierte, nahm ich die Aufgabe, ein Mysterienspiel zu inszenieren, gerne an und habe mich bemüht – wie sonst auch – kreativ und professionell an die mir gestellte Aufgabe heranzugehen. Ich habe mich darauf gefreut wieder neue Menschen, mit denen ich noch nie zuvor gearbeitet habe, kennenzulernen.

Als eben dieser Erler Vorstand nach der gelungenen Aufführung dieses Zwischenspieles mich wiederum bat darüber nachzudenken die 400 Jahr – Jubiläumspassion 2013 in Szene zu setzen, was mich sehr geehrt hat, hatte mich bislang doch noch keiner mit einer solchen verantwortungsvollen Aufgabe betraut. Neben der für mich einmaligen Chance mein Können in einer derartigen Größenordnung unter Beweis zu stellen, mit einem Stoff der bereits über 2000 Jahre die Menschen bewegt und beschäftigt und meinem Wunsch diese Geschichte mit meinem langjährigen Freund und Mentor Felix Mitterer zu erarbeiten, war es meine Erinnerung an 2011, an diese Erler Seele, die Menschen dort, die mir meine letzten Zweifel daran, ob ich einer Aufgabe in einer solchen Dimension nun gewachsen sei oder nicht, raubten.

Seit 400 Jahren setzt sich ein ganzes Dorf immer wieder aufs Neue mit der Geschichte rund um Jesus Christus auseinander. Alle sechs Jahre begeben sich rund 650 Erler auf den Weg zu den Menschen um dieses großartige Spiel der Liebe mit ihnen zu teilen. Durch die unzähmbare Kraft der Begeisterung, durch das flammende Schwert des Mutes und durch die achtsame und demütige Hingabe zu einer über die Jahre gewachsenen großen Gemeinsamkeit wird es möglich auch in einer Zeit der Schnelllebigkeit und Unachtsamkeit zum Kern der Menschen vorzudringen und sie zu berühren.

Ich freue mich ein Teil dieses Teilens zu sein.

Zitat
„Nach der wunderschönen Zeit mit dem Erler Passionsspielverein, die ich mit dem Totentanz erleben durfte,  freue ich mich außerordentlich über das Vertrauen, welches mir mit der großen Aufgabe, 2013 die Passion zu inszenieren, entgegengebracht wird.“

 

Lebenslauf

Name: Markus Plattner
Geb.: 27. –12. –1976 in Schwaz
Wohnhaft: 6343 Erl

Markus Plattner wurde 1976 in Schwaz geboren. Er besuchte die Schauspielschule in Innsbruck. Seit dem Jahr 2000 ist er Leiter des Theater im Lendbräukeller in Schwaz. Er ist freischaffender Schauspieler und Regisseur. 99 Inszenierungen von ihm wurden bereits in ganz Tirol erfolgreich aufgeführt, darunter:

„Die sieben Todsünden“ von Franz Kranewitter (Freilichtspiele Schwaz)

„Romeo und Julia“ von William Shakespeare (Theater im Lendbräukeller)

„La Grand“ von Stefan Hellbert (Uraufführung Theater im Lendbräukeller)

„Frau Suitner“ von Karl Schönherr (Geierwally Elpigenalp)

„Lahnig“ von Tomas Gassner (Uraufführung / Assling Osttirol)

„Stigma“ von Feix Mitterer (Freilichtspiele Schwaz)

„ In der Löwengrube“ von Felix Mitterer (Theatergruppe Oberhofen)

„Campiello“ von Peter Turrini (Theaterverein Rum)

„Höllenritt“  von John B. Keane (Tiroler Volksschauspiele Telfs)

„der eingebildete Kranke“ von Jean Baptiste Moliere (Schlossspiele Mitterhart)

Seit 2005 ist Markus Plattner auch pädagogisch im Bereich Kinder- und Jugendtheater im Jugendland Fantasy Innsbruck tätig.

Als Schauspieler war Markus Plattner unter anderem bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs in Inszenierungen von Ruth Drexel (Die Teufelsbraut) Susi Weber (oh what a lovely war) Markus Völlenklee (Der Judas von Tirol) und Christian Himmelbauer (1809 – mein bestes Jahr) zu sehen.

künstlerische Laufbahn

1987 – 1997
Amateur Theater in Schwaz als Darsteller und Spielleiter (Werksbühne Tyrolit)

1997 -– 2001
Professionelle Schauspiel und Regieausbildung in der Schauspielschule Forum Schauspiel Tirol (Leitung Walter Sachers)
Regie und Buch: „Sauschlachten“
Regie und Buch: „Hirn und Harn“
Regie und Buch: „Titanik -– Die Schweinerei“
Schauspiel: „Die Friedensfrau“ von Walter Jens im Innsbrucker Kellertheater
Aufbau Kellertheater in Schwaz (beiläufig ein Theater im Lendbräukeller)
Regie: „KUNST“ von Yasmina Reza
Regie: Wunschkonzert“ von Franx Xaver Kroetz

1999
Aufbau Freilichtspiele Schwaz
Regie: „Stigma“ von Felix Mitterer (Schwazer Freilichtspiele)
Regie: „Der Kalendermann“ von Anton Hamik (Zillertaler Volksschauspiele)
Regieassistenz „Eine Sommernachtsgrippe“ mit Kurt Weinzierl von Hans Aschenwald

Seit 1999
Regie und künstlerische Leitung Kellertheater und Freilichtspiele Schwaz

2000
Regie: „Die Präsidentinnen“ von Werner Schwab
Regie: „Auf hoher See“ und „Striptease“ von Slawomir Mrozek
Schauspiel: „Höllenangst“ von Johann N. Nestroy am Tiroler Landestheater, Regie: Ruth Drexel
Regie und Buch: „Sehnland“ von Markus Plattner
Regie: „Klassenfeind“ von Nigel Williams
Regie: „Kein schöner Land“ von Felix Mitterer (Schwazer Freilichtspiele)
Regie und künstlerische Leitung Kellertheater und Freilichtspiele Schwaz
Regie: „Bauerntheater“ von Franz Xaver Kroetz
Regie: „Weibsteufel“ von Karl Schönherr
Schauspiel: „Ray“ in „Salzwasser“ von Conor Mc Pherson, Regie: Claudia Widmann
Regie: „Die sieben Todsünden“ von Franz Kranewitter (Schwazer Freilichtspiele)
Schauspiel: „Hansl“ in „Die Teufelsbraut“ von Franz Kranewitter bei den Tiroler Volksschauspielen, Regie: Ruth Drexel
Regie: „Zehn“ von Karl Valentin (Heimatbühne Vomp)

2002
Regie: „Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos“ von Werner Schwab
Regie: und Schauspiel „LaGrand“ von Stefan Hellbert
Regie: „Der Talisman“ von Johann N. Nestroy (Schwazer Freilichtspiele)
Regie: „Das heisse Eisen“ von Hans Sachs (Gasthaustheater Schwazer Silbersommer)
Schauspiel: „Hansl“ in „Die Teufelsbraut“ von Franz Kranewitter bei den Tiroler Volksschauspielen, Regie: Ruth Drexel
Regie: „Sibirien“ von Felix Mitterer
Regie: „Schwazer Knappenspiel“ von Stefan Hellbert im Schwazer Silberbergwerk
Reifeprüfung für Schauspiel paretätische Prüfungskommision Wien

2003
Regie: „Romeo & Julia“ von William Shakespeare
Regie: „Ein Jedermann“ von Felix Mitterer (Schwazer Freilichtspiele)
Regie: „Lenz & Benz“ von Stefan Hellbert (Gasthaustheater Schwazer Silbersommer)
Regie: „Dinner for one“
Schauspiel: „Gerhard Werth“ in „Oh what a lovely war“ bei den Tiroler Volksschauspielen, Regie Susi Weber und Cilli Drexel
Schauspiel: „Jaroslaw Dzula“ in „Die Polaggenhur“ von Stefan Hellbert Schlossspiele Mitterhart)
Drehtage: „Powder Park“, Zillertal
Drehtage: „Die Hutterer“ nach Felix Mitterer
Drehtage: „Ein himmlischer Freund“ mit Heinz Hoenig

2004
Buch: „Teneriffa“
Regie: „Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen“ von Friedrich Dürrenmatt
Regie: „Sibirien“ von Felix Mitterer im Theaterpunker Schwoich
Buch: „Jugend ohne Gott“ von Ödon von Horvath (Schwazer Freilichtspiele)
Regie: „Frau Suitner“ von Karl Schönerr (Geierwally Freilichtspiele Elbigenalp)
Regie: „Der verkaufte Grossvater“ von Anton Hamik
Workshop „Jugendland“
Regie: „Mein Ungeheuer“ von Felix Mitterer

2005
Regie: „Kindertragödie“ von Karl Schönherr (Geierwally Freilichtspiele Elbigenalp)
Regie: „offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo (Gasthaustheater Schwazer Silbersommer)
Regie: „der Herr Karl“ von Helmut Qualtinger
Regie: „der Heiratsantrag und der Bär“ von Anton Tschechow (Schlossspiele Mitterhart)
Workshop „Jugendland“

2006
Regie: „eine Reise durch das Theater“ (Jugendland Innsbruck)
Regie: „der Tod und das Mädchen“ von Ariel Dorfmann
Regie: „der eingebildete Kranke“ von Jean Baptiste Moliere
Regie: „Szenen von Loriot“ von Loriot (Gasthaustheater Schwazer Silbersommer)
Schauspiel: „der Judas Von Tirol“ von Karl Schönherr Rolle: „Raffl“ Tiroler Volksschauspiele Telfs
Regie: „Agnes 1572“ von Gert Knapp (Dorfbühne Weerberg)
Regie: „die Beichte“ von Felix Mitterer (Schlosspiele Mitterhart)
Regie: „„die Geierwally““ von Felix Mitterer Assling Osttirol

2007
Schauspieler: „Alltagsgschichten“ von Elisabeth T. Spira Theater im Lenbräukeller
Regie: „Höllenritt“ deutschsprachige Erstaufführung nach John B. King nach Felix Mitterer
Tiroler Volksschauspiele Telfs
Regie: „kein Platz für Idioten“ von Felix Mitterer Theater im Lendbräukeller
Regie: „die Glaubensfrage“ von Gerd Knapp Gasthaustheater
Regie: „bei Anruf Mord“ nach Alfred Hitchcock Theater im Lendbräukeller
Regie: „Lumbazivagabundus“ von Johann N. Nestroy Assling Osttirol

2008
Schauspieler: „Indien“ – Fellner von Josef Hader und Alfred Dorfer Theater im Lendbräukeller
Regie: „Brandner Kaspar“ Theatergruppe Oberhofen
Regie: „King Kong`s Töchter“ von Theresia Walser Theater im Lendbräukeller
Regie: „Shakespeare lebt“ Jugendland Innsbruck
Regie: „da steh` ich nun ich armes Tor“ Gasthaustheater

2009
Regie: „Gut Kunterbunt“ Theater die Kiste
Regie: „ausgeliefert“ Thomas Gassner Theater die Kiste
Regie: „Krach im Hause Gott“ Felix Mitterer – Schlosskirche Freundsberg
Regie: „Löwengrube“ Felix Mitterer – Theatergruppe Oberhofen
Schauspiel: „Metzger Klaus“ 1809 – mein bestes Jahr Uraufführung Felix Mitterer Tiroler Volksschauspiele Telfs
Regie: „Lahnig“ Thomas Gassner Wilferner Bühne Osttirol

2010
Regie: „Die drei Eisbären“ Maximilian Vitus -– Theater im Lendbräukeller
Regie: „Ehrensache“ Lutz Hübner -– Jugendland
Regie: „Totentanz“ Alois Lippl –- Passionsspiele Erl
Regie: „Campiello“ Peter Turrini -– Theaterverein Rum
Regie: Stigma“ Felix Mitterer –- Silberwald Schwaz
Regie: Strassenblut“ Hans Renz -– Theaterverein Nussdorf-Debant